Was hinter den Kulissen passiert & wie es weitergeht
Seit der temporären Abschaltung von Commentarist am letzten Freitag ist hinter den Kulissen viel passiert. Die Welle der Sympathie, die wir nach dem Artikel bei Spiegel Online erlebt haben, war in ihrem Ausmaß völlig unerwartet. Eine Vielzahl an Blogposts taten ihr übriges und haben uns auch noch einmal einige sehr interessante Kontakte verschafft. An dieser Stelle möchten wir uns sehr herzlich für diesen großen Zuspruch bedanken. Er demonstriert auf eindrucksvolle Weise, dass Commentarist mit seinem Angebot wirklich einen Nerv getroffen hat!
Wir erhielten E-Mails mit dem Angebot einer Spende, Angebote von Anwälten, uns kostenfrei zu vertreten, Anfragen von Firmen im Hinblick auf Kooperationen. Und nicht zuletzt nahmen verschiedene große Verlage Kontakt mit uns auf. Der Tenor war immer der gleiche: Commentarist ist ein innovatives Projekt, das Potential ist groß und wir möchten nicht, dass es untergeht. Der Kontrast zu den beiden Verlagen, die uns mit rechtlichen Mitteln gedroht haben, könnte kaum größer sein. Und es zeigt, dass es in Deutschland in der Tat Verlage gibt, die die Zeichen des Internetzeitalters erkannt haben und die Commentarist als das sehen, was es wirklich ist: eine sinnvolle Ergänzung zu etablierten Nachrichtenseiten.
Die große Frage ist natürlich, wie es nun mit Commentarist weitergeht. Was ich an dieser Stelle mit Sicherheit sagen kann: es wird weitergehen. Wir sprechen momentan mit verschiedenen Verlagen und sind auf dem besten Wege, Commentarist bald wieder an den Start zu bringen. Und was ich noch einmal unterstreichen möchte: Commentarist, so wie es bis zum letzten Freitag online war, ist nur die erste Version dessen, was wir uns unter einem Service zum Finden, Vergleichen und Folgen von starken Meinungen und den Köpfen dahinter vorstellen.
