Willkommen an Bord: Zeit Online, Handelsblatt, Tagesspiegel, Frankfurter Rundschau, Hamburger Abendblatt und Wirtschaftswoche sind dabei!

Wir bekommen viel Feedback von unseren Lesern. Und gar nicht so selten bekommen wir selbst geschriebene Kommentare zu aktuellen Themen, die so gut sind, dass sie den Kommentaren auf Commentarist in nichts nachstehen.
Das hat uns auf die Idee gebracht, die Aktion LeserCommentarist ins Leben zu rufen. Das Prinzip ist einfach: wir geben jede Woche ein Thema vor (die Themenwahl orientiert sich an den bei Commentarist meistdiskutierten Themen), Sie schreiben einen Kommentar dazu und sammeln innerhalb einer Woche Stimmen für Ihren Kommentar. Der Gewinner wird nicht nur auf Commentarist veröffentlicht, sondern erhält auch noch ein iPad2.Diese Woche fangen wir mit dem Thema „Griechenland: Raus aus der Euro-Zone?“ an. Es ist ein Thema, das spaltet, das polarisiert. Auf Commentarist können Sie tagtäglich verfolgen, wie diametral unterschiedlich die Positionen sind, auch und gerade bei (Fach-)Journalisten. Zeit also, unsere Leser mitreden zu lassen!Wir freuen uns auf viele Einsendungen (hier geht’s direkt zur LeserCommentarist-Aktion).
Wie versprochen entwickeln wir Commentarist kontinuierlich weiter. Und heute gibt es das erste Update nach dem Start:
1. Twitter-Anbindung
Das Wichtigste und Praktischste zuerst: Ihr könnt euch ab jetzt mit Twitter einloggen! Aber das ist natürlich nicht alles: denn nach dem Login mit Twitter erhaltet ihr bei Bedarf neue Links zu Kommentaren & Kolumnen der von euch abonnierten Journalisten bzw. Nachrichtenseiten direkt per @Mention bei Twitter.
2. Automatische Themen-Benachrichtigung
Ein Feature, das von vielen gewünscht wurde: die Möglichkeit, bei neuen Kommentaren zu einem bestimmten Thema automatisch informiert zu werden. Wir haben uns der Sache angenommen und von nun an findet ihr auf jeder Themenseite die bereits bekannten E-Mail- und RSS-Icons (Beispiel: http://www.commentarist.de/kategorie/wirtschaft/7615-Griechenland-verfehlt-Sp... ).
PS: Die Möglichkeit, bestimmte Themen über MeinCommentarist zu abonnieren kommt bald!
3. E-Mail-Benachrichtigungen werden in Intervallen verschickt
Ein sehr praktisches Feature von Commentarist ist die Möglichkeit, neue Kommentare von bestimmten Autoren, Nachrichtenseiten und neuerdings auch Themen (s. 2) zu abonnieren. Bisher lief es so, dass wir eine Benachrichtigung per E-Mail verschickt haben, sobald ein neuer Kommentar vorhanden war. Hat allerdings eine bestimmte Nachrichtenseite eine große Anzahl an Kommentaren über den Tag verteilt veröffenticht, so haben wir auch entsprechend viele Benachrichtigungen verschickt. Für den ein oder anderen waren das zu viele :)
Deshalb habt ihr von nun an die Möglichkeit auszuwählen, wie oft ihr informiert werden wollt: einmal gesammelt morgens, einmal gesammelt abends oder wie bisher direkt sobald der entsprechende Kommentar veröffentlicht wurde.
Lang & teilweise steinig, aber sehr vielversprechend: So sieht er aus, der Weg, den wir mit Commentarist bisher gegangen sind. In diesem Post möchte ich kurz auf die Hintergründe eingehen und einige Danksworte loswerden.
Anfang des Jahres war der Wirbel um Commentarist groß. Auch nachdem wir offline gegangen sind, blieb es turbulent. Zweifel hatten wir am Konzept nicht. Vielmehr war die ganze Aufregung ein Zeichen für uns, dass wir etwas Neues mit einem echten Mehrwert bieten. Die Frage war also nicht ob wir weitermachen, sondern wie. Nun ist es geschafft: Commentarist ist wieder online. Der Relaunch war möglich, weil wir uns auf die folgenden drei Aspekte konzentriert haben:
1. Gewinnung von Medienpartnern
Commentarist war von Beginn an als Helfer bzw. Multiplikator für die etablierten Nachrichtenseiten konzipiert. Glücklicherweise sieht das die Mehrheit der deutschen Leitmedien auch so und wir konnten mit einer Vielzahl der führenden Medien offizielle Kooperationen eingehen.
Mein Dank an dieser Stelle an Christian Hasselbring, Geschäftsführer von stern.de. Christian hat das Potential von Commentarist früh erkannt und mit Hilfe seines umfangreichen Adressbuchs für wertvolle Kontakte zu anderen Leitmedien gesorgt. Große Klasse!
2. Erweiterung der Funktionalität
In den Zeiten der Verhandlungen mit unseren Medienpartnern waren unsere Techniker und Designer alles andere als faul. Commentarist ist deutlich umfangreicher geworden und wird mehr und mehr zu dem, was wir uns unter einer idealen Plattform zum Finden, Vergleichen und Verfolgen von Meinungsjournalismus vorstellen.
3. Sicherung der Finanzierung
Wir sind klein, wir sind flexibel, wir sind effizient – und wir wollen uns weiter entwickeln. Das kostet Geld. Glücklicherweise haben wir Investoren gefunden, die über Know-how aus der Branche verfügen und an Commentarist glauben.
Wir freuen uns, wieder online zu sein und wünschen viel Spaß mit dem neuen Commentarist!
Commentarist ist zurück: Deutlich funktionaler, komfortabler und praktischer als zuvor.
Einige Monate ist es nun her, dass wir Commentarist vom Netz nehmen mussten. Seitdem ging es hinter den Kulissen hoch her. Wir haben mit den großen & kleinen deutschen Verlagshäusern intensiv verhandelt, unsere Technik weiterentwickelt und uns nicht zuletzt um die finanzielle Sicherung von Commentarist gekümmert. Das Ergebnis: www.commentarist.de
Was ist neu?
Wir würden uns freuen, Sie als regelmäßigen Leser bei Commentarist begrüßen zu dürfen. Über Feedback freuen wir uns natürlich auch: info@commentarist.de
Viele Grüße,
Eric Hauch, Mircea Preotu & das gesammte Commentarist-Team
Seit der temporären Abschaltung von Commentarist am letzten Freitag ist hinter den Kulissen viel passiert. Die Welle der Sympathie, die wir nach dem Artikel bei Spiegel Online erlebt haben, war in ihrem Ausmaß völlig unerwartet. Eine Vielzahl an Blogposts taten ihr übriges und haben uns auch noch einmal einige sehr interessante Kontakte verschafft. An dieser Stelle möchten wir uns sehr herzlich für diesen großen Zuspruch bedanken. Er demonstriert auf eindrucksvolle Weise, dass Commentarist mit seinem Angebot wirklich einen Nerv getroffen hat!
Wir erhielten E-Mails mit dem Angebot einer Spende, Angebote von Anwälten, uns kostenfrei zu vertreten, Anfragen von Firmen im Hinblick auf Kooperationen. Und nicht zuletzt nahmen verschiedene große Verlage Kontakt mit uns auf. Der Tenor war immer der gleiche: Commentarist ist ein innovatives Projekt, das Potential ist groß und wir möchten nicht, dass es untergeht. Der Kontrast zu den beiden Verlagen, die uns mit rechtlichen Mitteln gedroht haben, könnte kaum größer sein. Und es zeigt, dass es in Deutschland in der Tat Verlage gibt, die die Zeichen des Internetzeitalters erkannt haben und die Commentarist als das sehen, was es wirklich ist: eine sinnvolle Ergänzung zu etablierten Nachrichtenseiten.
Die große Frage ist natürlich, wie es nun mit Commentarist weitergeht. Was ich an dieser Stelle mit Sicherheit sagen kann: es wird weitergehen. Wir sprechen momentan mit verschiedenen Verlagen und sind auf dem besten Wege, Commentarist bald wieder an den Start zu bringen. Und was ich noch einmal unterstreichen möchte: Commentarist, so wie es bis zum letzten Freitag online war, ist nur die erste Version dessen, was wir uns unter einem Service zum Finden, Vergleichen und Folgen von starken Meinungen und den Köpfen dahinter vorstellen.
Die Zeit des Einloggens ist vorbei: Commentarist ist von nun an ohne E-Mail-Adresse und Passwort zugänglich.
Die letzten zwei Wochen waren geprägt von einem großen Ansturm auf die Beta-Accounts und von viel, viel Feedback. Was haben wir in dieser Zeit unternommen? Zum einen haben wir eine Anzahl kleinerer Fehler beseitigt. Zum anderen haben wir eifrig an der technischen Infrastruktur im Hintergrund gefeilt und sind nun bereit für eine größere Anzahl an Besuchern. Dank einer Vielzahl an Verbesserungen auf Seiten der Technik sollte Commentarist in der frei zugänglichen Version nun trotz Besucheranstieg deutlich schneller Laden als zuvor.
Wir befinden uns mit Commentarist nun seit knapp einer Woche in der geschlossenen Beta-Phase, mehr oder weniger offiziell. Zeit für einen kleinen Hintergrundbericht:
Bis zum 03.01.11 haben nur Freunde und Bekannte Commentarist getestet. Am Montag dann kam der erste Artikel von netzwertig.com, gefolgt von einem Bericht bei Meedia am Dienstag. Das Resultat war atemberaubend! Anfänglich hatten wir gut 100 Einladungen zu vergeben, 50 bei netzwertig.com und 50 bei Meedia. Diese Einladungen waren nicht nur innerhalb kurzer Zeit vergeben, nein, wir haben innerhalb weniger Tage rund 1000 weitere Registrierungen für die Beta erhalten. Und dazu viel Feedback und einige sehr interessante Anregungen.
Im Vorfeld hatten wir einige Zeit überlegt, welches Medium sich am besten eignen würde, um für Commentarist die richtigen Beta-Tester zu finden. Im Nachhinein lässt sich nun sagen, dass die Kombination von netzwertig.com und Meedia ideal war. Netzwertig.com als einflussreicher Blog im Internetbereich hat uns Aufmerksamkeit bei den sog. „Early Adoptern“ gesichert und Meedia naturgemäß in der Medienbranche.
Ich kann jedem anderen StartUp netzwertig.com und Meedia nur wärmstens empfehlen. Martin Weigert von netzwertig.com und Alexander Becker von Meedia sind kompetente Journalisten (bzw. Blogger) und die Kommunikation mit beiden verlief ausgesprochen effizient und angenehm.
Wie geht es nun weiter?
Wir arbeiten intensiv daran, unsere technische Infrastruktur so zu erweitern, dass wir in die offene Beta-Phase gehen können. Natürlich beseitigen wir nebenher all die Fehler und Kleinigkeiten, die uns von den Beta-Testern gemeldet wurden. Wir stehen mit Commentarist erst ganz am Anfang und bei dem, was momentan online ist, handelt es sich nur um einen kleinen Teil unserer Idee, journalistische Meinungen und die Köpfe dahinter in den Mittelpunkt zu rücken.
Also, innerhalb der nächsten Zeit werden wir versuchen, alle 2-4 Wochen weitere Funktionen und Updates zu veröffentlichen. Wer noch Ideen hat, wie wir Commentarist verbessern können, immer her damit!
Was hat uns eigentlich dazu gebracht, Commentarist zu entwickeln? Im Grunde war ein Problem - wie so oft - der Auslöser:
Bundestagswahlkampf 2009, TV-Debatte zwischen Angela Merkel und Frank Walter Steinmeier. Die Frage aller Fragen: Wer gibt sich besser? Wer kommt als souverän herüber? Wer macht das Rennen? Der Laptop stand vor mir auf dem Tisch, die Webseiten der großen Leitmedien geöffnet. In allen Artikeln suchte ich nach Einschätzungen, wer sich besser schlägt. Es ging mir nicht um eine Wiederholung von Fakten, sondern schlicht und einfach um die persönliche Meinung der Journalisten. Diese kleine Episode war der Anstoß für Commentarist. Zu diesem Zeitpunkt realisierte ich, dass ich die Leitmedien weniger wegen der Fakten sondern vor allem aufgrund ihrer Meinungen lese. Meinungen, die für mich relevant sind.
Die Idee war geboren. Kurz darauf kündigte ich meinen Job bei der Financial Times Deutschland in Hamburg und flog nach Bukarest. Dort lernte ich über Kontakte eines Start-Ups aus London meinen heutigen Mitgründer und unseren technischen Mastermind Mircea kennen. Nun, ein knappes Jahr später, ist die erste Version online!